Häufig gestellte Fragen zur Erstkommunionvorbereitung in der Pfarrei St. Augustinus, Landau:

 

 

Wann und wo findet die Feier der Erstkommunion 2023 statt?

Die Feier der Erstkommunion findet in unserer Pfarrei nicht zentral, sondern in mehreren Kirchen an den drei Sonntagen nach Ostern statt. Normalerweise sind die unterschiedlichen Gemeinden folgenden Kirchen zugeordnet:

am 1. Sonntag nach Ostern (eigentlicher „Weißer Sonntag“,16.4.23)

Gemeinde Heilig Kreuz: Augustinerkirche

Gemeinde St. Elisabeth: St. Elisabeth

Gemeinde Hochstadt: Hochstadt

am 2. Sonntag nach Ostern (23.4.23)

Gemeinde Christkönig und Nußdorf: Christkönig

Gemeinde Arzheim u. Ilbesheim: Arzheim

Gemeinde Essingen und Knöringen: Essingen

am 3. Sonntag nach Ostern (30.4.23)

Gemeinde Godramstein, Siebeldingen und Birkweiler: Godramstein

Gemeinde Bornheim und Dammheim: Bornheim

           

Wann beginnt die Erstkommunionvorbereitung?

Die Vorbereitung auf die Erstkommunion beginnt mit der Kinder- u. Familiensegnung am Augustinusfest (28. August 2022, 14.00 Uhr, Augustinerkirche). Ende September wird die erste Kommunionstunde stattfinden.


Welche Inhalte werden den Kindern bei der Vorbereitung vermittelt?

Die Vorbereitung intendiert natürlich nicht nur die Planung der eigentlichen Erstkommunionfeier, sondern soll auch die Grundlagen für ein lebendiges Glaubensleben vermitteln, nämlich Glaubenswissen und Glaubenspraxis. Im Rahmen der Vermittlung von Glaubenswissen können die Kinder durch Geschichten aus der Bibel Gott besser kennen lernen; es werden auch die Grundgebete, die Gebote und die Sakramente der Taufe, Beichte und vor allem der hl. Eucharistie (Kommunion) in kindgerechter Weise auf der Höhe einer zeitgemäßen Theologie nähergebracht. Hierauf baut die Glaubenspraxis auf: der Besuch der Gottesdienste, das selbständige, eigene Beten, das Einüben von Ritualen; die selbständige Besinnung und Gewissenserforschung; das Umsetzen der christlichen Gebote in der Familie, der Schule und im Freundeskreis. Es soll wachsen und reifen, was für das Christsein wesentlich ist: die Beziehung zu Gott, die Verbundenheit mit Jesus Christus. Darin liegt das eigentliche Ziel der Kommunionvorbereitung. Sie hat ihren Höhepunkt im Empfang des Heilandes Jesus Christus selbst in der verwandelten Hostie am Tag der Erstkommunion.

 

Wie sieht die Vorbereitung in unserer Pfarrei konkret aus?

Die Kommunionkinder treffen sich an zehn Samstagnachmittagen (neun vor und eine nach der Erstkommunion) im Pfarrheim Heilig Kreuz (Augustinerkirche). Wir beginnen immer mit einer hl. Messe, zu der auch die ganze Familie eingeladen ist; anschließend werden die Kinder in Kleingruppen unterrichtet, die den einzelnen Gemeinden entsprechend zusammengesetzt sind und die von den Katecheten und dem Pfarrer betreut werden; auch für die Eltern wird eine kurze Katechese angeboten, um die jeweiligen Themen auch für die Eltern zu aktualisieren.

An den Wochenenden, an denen kein Kommunionunterricht stattfindet, besuchen die Kinder aber in den Gemeinden, in denen sie wohnen, die Sonntagsmesse (bzw. Samstagabend-Messe = Vorabendmesse) und treffen sich dort anschließend mit den anderen Kindern der Kommuniongruppe und dem Katecheten oder der Katechetin zu einem kurzen Austausch.

An verschiedenen kirchlichen Festen (z. B. Maria Lichtmeß, Aschermittwoch und in der Karwoche) gibt es Gottesdienste, die eigens für die Kommunionkinder und ihre Familien gestaltet sind.


Welche Rolle hat die Sonntagsmesse bzw. die Messe am Vorabend (Samstagabend)?

Bereits die Bibel berichtet davon, daß die ersten Christen sich am „ersten Tag der Woche“ (= Sonntag) zum „Brechen des Brotes“ (= hl. Messe) versammelten. Dieser Tag zeugt von der Auferstehung Jesu "am ersten Tag der Woche". Hier will der Christ - ebenso wie die Jünger damals - dem auferstandenen und lebendigen Herrn begegnen: in der hl. Eucharistie, wo er gegenwärtig ist in der Gestalt von Brot und Wein. Mehr noch: Hier empfangen wir Ihn, um Ihn mit in unser Leben hineinzunehmen und von Ihm „in Sich“ hineingenommen zu werden. Das bedeutet das lat. Wort "Kommunion". Von daher entsteht auch Kirche: die Gemeinschaft aller mit Christus und so untereinander verbundenen Gläubigen. Deshalb hat der Besuch der Sonntagsmesse auch den höchsten Stellenwert. Die Erstkommunion bedeutet aus dieser Perspektive das volle Eintreten in diese Gemeinschaft mit Christus und seiner Kirche. Im Besuch der hl. Messe reihen wir uns ein in den Kreis der Jünger Jesu mit Maria und schauen auf Ihn. Sinn der Erstkommunionvorbereitung ist, sich in diese Wirklichkeit Schritt für Schritt einzuüben und sie zu einem Stück unseres Lebens werden zu lassen. In der hl. Messe bringen wir uns selbst, unsere Bitten und Sorgen, auch unseren Dank und unsere Freude auf Gottes Altar, damit sich Christus diese Gabe zueigen macht und sie mit sich selbst vor den himmlischen Vater hinträgt, von wo aller Segen und alles Heil kommt, das wir für unser Leben in Familie und Beruf so nötig brauchen.


Können wir auch eine andere Sonntagsmesse als die in unserer Gemeinde stattfindende besuchen?

Da sich im Anschluß an die hl. Messe am Vorabend oder am Sonntag die Kommuniongruppe gemeinsam trifft, ist es natürlich am besten, die Kinder besuchen die jeweiligen Gottesdienste in ihrer Gemeinde. Wenn dies aber aus zeitlichen oder anderen Gründen nicht möglich ist, kann auch eine hl. Messe anderenorts oder zu einer anderen Zeit, in oder außerhalb der Pfarrei besucht werden. In den Gemeinden Birkweiler, Siebeldingen, Nußdorf, Bornheim, Knöringen und Hochstadt findet in der Regel nur alle 14 Tage eine Sonntags- bzw. Vorabendmesse statt. An den Wochenenden, an denen keine hl. Messe vor Ort stattfindet, suchen sich die Familien eine von den anderen Messen in der Pfarrei aus. Die Familienmesse in der Augustinerkirche zu Beginn des Kommunionunterrichtes ist jeweils als Sonntagsmesse für das betreffende Wochenende gedacht.


Können auch wir Eltern bei der Kommunionvorbereitung mitwirken?

Der wichtigste Beitrag der Eltern ist die Unterstützung und die Begleitung ihres Kindes, damit so deutlich wird, daß der Glaube eine Sache ist, die für die ganze Familie bleibende Bedeutung besitzt. Zugleich aber möchte ich auch sehr dafür werben, Sie als Katecheten in einer Gruppe zu gewinnen! Unser Konzept bietet dafür gute Möglichkeit. Selbst als Katechet mitzuwirken, ist immer auch eine wunderbare Gelegenheit, den eigenen Glauben wieder neu zu vertiefen. Dazu möchte ich alle Interessierten ausdrücklich ermutigen!

 

Was, wenn mein Kind noch nicht getauft ist?

Wenn Ihr Kind noch nicht getauft ist, so kann die Taufe in die Kommunionvorbereitung integriert werden. Die Taufe ist eine notwendige Voraussetzung für die Erstkommunion. Denn nur wer in der Taufe zum Leib "Leib Christi" gehört, kann im Empfang der hl. Kommunion auch wahrhaft Teil dieses Leibes werden. Das Thema "Taufe" wird im Kommunionunterricht ausführlich behandelt und den Kindern näher gebracht, so daß keine zusätzliche Vorbereitung auf die Taufe notwendig ist. Die Taufe kann in Gemeinschaft mit anderen noch ungetauften Kommunionkindern, im Einzelfall auch an einem mit der Familie individuell vereinbarten Termin erfolgen.


Wo und wann kann ich mein Kind anmelden?

Anmelden können Sie Ihr Kind ab sofort im Pfarrbüro (Augustinergasse 6, 76829 Landau; Tel: 06341/86924; eMail: pfarrei@augustinus-landau.de). Wir schicken Ihnen dann weitere Unterlagen zu.


Noch Fragen?

Sie können Sich jederzeit bei Fragen an unser Pfarrbüro oder direkt an mich, den Pfarrer, wenden (Tel. 06341/86924; karsten.geeck@bistum-speyer.de; pfarrei@augustinus-landau.de).